Dermatologen erklären den Unterschied zwischen guten und schlechten Bakterien

Dermatologen erklären den Unterschied zwischen guten und schlechten Bakterien

Die meisten Menschen denken beim Wort „Bakterien“ zunächst einmal an etwas Schlechtes, das uns schadet. Das Wort alleine beschwört Bilder von Infektionen und fiesen Krabbeltieren unter dem Mikroskop herauf. Jeder, der schon einmal mit Akne zu tun hatte, kennt die Warnung vor Bakterien, die Hautprobleme verursachen. Darum haben Bakterien ganz allgemein einen schlechten Ruf, vor allem, wenn es um Hautprobleme wie Ekzeme geht. Die Zeiten ändern sich jedoch. Wissenschaftler beschäftigen sich vermehrt mit dem Mikrobiom der Haut und insbesondere damit, wie wichtig gute Bakterien für die Gesundheit unserer Epidermis sind. Mittlerweile wird erkannt, dass es beachtliche Unterschiede zwischen verschiedenen Arten von Bakterien gibt.

Um mehr über diese Unterschiede zu erfahren, haben wir mit dem Dermatologen Dr. Peter Lio über seine wissenschaftlichen Erkenntnisse gesprochen. Lese weiter, um mehr darüber zu erfahren.


Schlechte Bakterien:

Ein Paradebeispiel für ein schädliches Bakterium mit negativem Einfluss auf die Haut ist Staphylococcus aureus. Kurz gesagt: Es ist die Art von Bakterium, die Infektionen bei chronischen Erkrankungen wie Diabetes, Krebs, Lungenerkrankungen und – du wirst es dir denken können – Ekzemen auslösen kann. Ein Drittel aller Menschen haben Staphylokokken in ihrer Nase, und diese verursachen in den meisten Fällen keine Probleme. Wenn sich die Staphylokokken jedoch zu stark auf der Haut vermehren, kann das Gleichgewicht der Epidermis und ihres Mikrobioms gestört werden. Dies kann zu Symptomen wie Rötungen, Trockenheit und Juckreiz führen (Symptome, die auch mit Ekzemen in Zusammenhang stehen).

Dr. Lio weist darauf hin, dass Staphylokokken auf der Haut eigentlich nichts zu suchen haben. Sie treten häufig bei Menschen mit gestörter Hautbarriere oder einem abnormalen Mikrobiom auf. Dazu, so warnt er, können Staphylokokken leicht außer Kontrolle geraten, wenn z. B. an der Haut immer wieder gerieben oder gekratzt wird, oder bei Hautverletzungen. Befinden sich nicht ausreichend gute Bakterien auf der Haut, die die Staphylokokken unter Kontrolle halten, werden sich diese schnell vermehren und die Haut schädigen.

Staphylokokken verschlimmern nicht nur die Symptome von Ekzemen, sie können zudem auch Infektionen verursachen, wie schmerzhafte rote Furunkel und Abszesse, und, in schwereren Fällen, in die Blutbahn gelangen oder eine Meningitis verursachen.



Gute Bakterien:

Gute Bakterien auf unserer Haut, auch bekannt als Haut-Mikrobiotika oder Hautflora, tragen zu einer normalen Immunabwehr bei (mit anderen Worten helfen sie uns, nicht krank zu werden). Die meisten gesunden Menschen mit intakten Mikrobiomen verfügen über eine vielfältige Mischung guter Bakterien, die gemeinsam zum Schutz vor Erkrankungen beitragen, so Dr. Lio. Er drückt es so aus: „Wenn in der Nachbarschaft viele nette Menschen leben, können die üblen Leute nicht einziehen.“ Weiterhin erklärt er: „Ohne sie können wir uns nicht gut verteidigen und sind anfälliger für Krankheiten.“

Staphylococcus Epidermis ist Teil des Mikrobioms der Haut (auch Hautflora genannt). Ein weiteres gutes Bakterium ist Roseomonas mucosa, das ein natürlicher Bestandteil der Hautflora ist und zu einem gesunden Mikrobiom der Haut beiträgt. Neuere Studien haben gezeigt, dass es bei topischer Anwendung die Symptome von Ekzemen und den Bedarf an Steroiden reduzieren kann.

Das Fazit:

Es gibt also gute und schlechte Bakterien, die in unserem Körper und auf unserer Haut leben. Letztendlich benötigen wir eine gesunde, ausgewogene Balance für ein stabiles Mikrobiom und ausreichende Abwehrkräfte gegen Krankheitserreger. Während bestimmte Arten von Bakterien – wie Staphylokokken – bei zu starker Vermehrung zu schweren Erkrankungen führen und die Symptome von Ekzemen verschlimmern können, gibt es auch die nützlichen, guten Bakterien, wie Staphylococcus epidermidis und Roseomonas mucosa, die beide erwiesenermaßen positive Auswirkungen auf die Haut haben.

Letztendlich müssen wir zwar noch sehr viel über das Mikrobiom der Haut lernen, doch es ist zweifellos wunderbar zu wissen, dass wir bereits mehr über eine effektivere Behandlung von Hautproblemen wie Ekzemen, Rosacea und Akne gelernt haben.

Bei Gladskin glauben wir, dass bessere wissenschaftliche Erkenntnisse zu besserer Haut führen. Der patentierte Inhaltsstoff von Gladskin – Staphefekt™ – ahmt die natürlichen Abwehrkräfte nach, um auf diese Weise das bakterielle Gleichgewicht deines Hautmikrobioms wiederherzustellen. Staphefekt™ ist ein Enzym, das gegen problemverursachende Bakterien wirkt und eine gesunde Umgebung schafft, in der gute Bakterien gedeihen können. Weitere Informationen zur Wirkungsweise von Gladskin findest du unter https://www.gladskin.com/pages/technology.

Hinweis: Staphefekt™ ist nur in der aktiven Produktlinie von Gladskin erhältlich.

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